In Sanyang

Von Andrea

Bald holt uns der Taxifahrer Mamadou ab. Es geht zum Flughafen und dann nach Hause. Die Stimmung ist etwas getrübt, es ist schön hier und wir würden alle gern noch bleiben.

Markus hatte sich bald überlegt, doch lieber bei uns im Haus zu schlafen, anstatt bei Jawla am Strand. Die letzten zwei Wochen, nachdem wir Knut zum Flughafen gebracht hatten, sahen etwa so aus:

Kurt und Andrea stehen morgens auf, Kurt setzt Kaffeewasser auf, Andrea macht sich im Bad fertig. Dann kehrt auch Markus aus dem Land der Träume zurück und wir trinken Kaffee, ein Stück Obst dazu, ein Keks, oder was auch immer.

Ab neun Uhr wurde dann gearbeitet. Kurt und Markus verlegten Stromleitungen, installierten Lichtschalter und Glühlampen und hingen die in Marokko gekauften Deckenlampen auf. Das war alles gar nicht so einfach und nur so ohne weiteres möglich, weil wir uns die lange Aluleiter unseres Nachbarn Thorsten leihen konnten.

Mein Job war es derweil, das Auto anzumelden, Geld zu tauschen, Geld zu holen, Geld zu bezahlen, die Handwerker zu organisieren. Leider war unser Baumeister Louis im Juli und August wegen Rücken aus dem Verkehr gezogen, und so sind einige Sachen liegen geblieben, die eigentlich schon fertig sein sollten. Diese Arbeiten werden jetzt nachgeholt und sind dann hoffentlich erledigt, wenn ich im März wiederkomme.

Um die Mittagszeit sind wir drei dann zum Strand gefahren, haben dort Mittag gegessen und haben Urlaub gemacht. Gestern sind wir lange dort geblieben und haben zum Abschluß unserer Zeit hier einen wunderschönen Sonnenuntergang im Meer erleben dürfen. Dinner am Strand und dann nach Hause.

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