Strand, Sand, Sonne und Getrommel

Die ersten Tage waren wie immer mit organisieren ausgefüllt. Donnerstag Diesel organisieren, Freitag dann an den Strand. Auch am Samstag. Aber auf dem Weg zurück zum Haus bin ich mit dem Auto aufgesetzt und es hat die Bremsleitung zerrissen…Mamadou, der Taxifahrer meines Vertrauens, kam abends, um sich den Schaden anzusehen und festzustellen: jawohl, Bremsleitung. – Ich komme morgen um acht und bring Dein Auto nach Brikama in die Werksatt. Acht Uhr morgens ist für mich eine echte Herausforderung! Als ich um viertel nach sieben aufwachte, bin ich mal lieber schnell aufgestanden, bevor ich wieder einschlafe und Mamadou im „Morgenmantel“ empfange…er ist wirklich immer pünktlich! Jedenfalls dann, wenn es wirklich wichtig ist.

Um halb neun rief ich ihn an: hey, was ist los? – oh, I am so lazy today….but in Two, three Minutes i‘ll be there. – so war es dann auch. Keine zehn Minuten später war er da, um mit dem Auto nach Brikama zu fahren, um es reparieren zu lassen. Ich wartete den ganzen Tag, dachte, es kann ja nicht sooo lange dauern. Nachmittags rief ich an und er meinte, das er wohl gegen sechs spätestens wieder hier sei mit dem Auto. Ok, dann kann ich ja noch zum Strand was essen fahren. Um acht rief ich ihn dann wieder an und er meinte, dass das Auto jetzt fertig sei und eine halbe Stunde später war er dann wirklich hier.

Mit Abendessen war es dann nichts mehr. So kann man auch sein Gewicht reduzieren…

Am Montag war ich dann aber am Strand und hatte eine gute Zeit. Was ich aber besonders schön finde ist, dass die Trommler wieder nebenan in der Jungel Lodge proben. Für zwei Jahre waren die umgezogen in eine Trommelschule hinterm Strand. Das fand ich immer schade. Aber jetzt sind sie zurück! Das ist sehr schön!

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