Moslem zu sein ist eine Herausforderung, insbesondere im Ramadan. Das sehen die Leute hier allerdings anders. Für sie ist das natürlich alles normal. Aber nicht für uns:
wir haben jetzt gelernt, dass die letzten 10 Tage des Ramadans besonders intensiv sind, insbesondere was das Beten betrifft. Gefühlt hört man einmal stündlich ein Gebet über die Lautsprecheranlagen der Moscheen. Tagsüber merken wir das schon gar nicht mehr. Aber nachts wird von 1 Uhr bis 4.30 Uhr gebetet. Zum Glück nicht aus allen Moscheen gleichzeitig, sondern immer nur aus einer. Zum Glück auch meistens relativ leise und ruhig. Wach werde ich aber trotzdem. Und wenn dann gerade die Moschee mit den Rückkopplungen in ihrer Lautsprecheranlage dran ist, wird es äußerst unangehem…
Für Nichtmoslems ist es vollkommen unmöglich, dem Ganzen zu entgehen.

