Anreise

21.03.2018

Der Tag begann früh. Unser Flug ging um 06:50 Uhr ab Hannover. Andrea wird von Kurt zum Flughafen gebracht und ich mache den Weg mit Öffis.

Ich bin ziemlich alleine.

Zuerst ging es mit einem kleineren Flugzeugtyp nach Brüssel

um dann dreieinhalb Stunden später, mit Zwischenstopp in Dakkar, gegen 19:30 Uhr Ortszeit in Banjul zu landen.

Wir steigen bei angenehmen 25 Grad aus dem Airbus.

Das Gepäck war fast vollständig, es fehlte nur eine Tasche mit eher unwichtigen Gegenständen. Kurz den Verlust gemeldet und dann Geld tauschen, Andreas „Africell Handy“ aktivieren, Taxi suchen, Preis aushandeln, fast wieder aussteigen, dann doch einig werden und nach 45 Minuten Fahrt im Hotel  ankommen.

Afrika hat uns wieder 🙂

Hier in Gambia ist im täglichen Leben so ziemlich alles verhandelbar, aber nicht der Preis des Touristentaxis vom Flughafen in einen der zahlreichen Touristenorten. Zum Beweis und um jeden Zweifel beim Touri auszuräumen hängt bei den Touristentaxistand eine große Tafel mit den Zielorten und ein Preis dabei.

Unser Taxifahrer hat mich innerhalb von 1 Minute gleich zweimal belogen. Er wollte einen zu hohen Preis und bestritt die Existenz der Preistafel. Seiner Lügen schließlich überführt sank seine Laune von schlecht auf nicht mehr vorhanden. Während der Fahrt stellte sich weiterhin heraus, dass er nicht nur unfreundlich, sondern auch freudlos ist. Denn es gibt hier diese Bumper in der Straße, die den Verkehrsteilnehmer zum langsameren Fahren zwingen sollen. Man nennt sie hier „sleeping policeman“ und fährt ganz langsam über sie hinüber, um nicht mit dem Unterboden des Autos aufzusetzen. Anders dieser Taxifahrer. Um im Bild des sleeping policeman zu bleiben: er hat in seiner Freudlosigkeit jeden schlafenden Polizisten erschlagen…

 

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