die ersten Tage

von Andrea

Mittwoch Abend kamen wir an. Wie immer holte uns unser Freund Momodou mit seiner vollkommen fertigen Klapperkiste von Mercedes Benz vom Flughafen ab. „I like this car“ gestand er mir, als er mich Freitagmorgen zu Africell in Janbanjelly fuhr. Er lächelte dabei und es gab keinen Grund ihm zu widersprechen. Ich kenne das Gefühl von „I like this car“! Das galt damals meiner Ente 2CV. Und es galt für unsere GERDA.

Das Ankommen war dieses Mal anders. Pateh öffnete das Hoftor, half uns mit dem Gepäck und schloss die Haustür auf. Soweit alles wie immer. Aber drinnen im Haus hatte er das Licht schon angemacht und eine freundlich warme Atmosphäre empfang uns. Die Matratzen waren bezogen und das Moskitonetzt frisch gewaschen aufgehängt. Angekommen!

Am nächsten Tag: das Auto. Zum ersten Mal hatten wir es nicht auf dem betonierten Untergrund, sondern auf dem Boden abgestellt. Über die Regenzeit. Es war während der Regenzeit mit den Vorderrädern bis zu den Felgen im Schlamm eingesackt. Die Folge war, dass das rechte Vorderrad sich nicht mehr drehte, weil die Bremsbacken festgerostet war. Die Servolenkung machte komische Geräusche. Der Auspuff war abgegammelt. Aber die Batterie war intakt und das Auto sprang nach einem Jahr sofort an. Also: alles in Budder!

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