D8

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Heute hatten wir einen freien Tag. Louis war zu einer Hochzeit eingeladen und so brauchten wir auch nicht auf die Baustelle. Wir lümmelten den ganzen Tag am Strand herum bis mein Bauch krebsrot war obwohl ich nur im Schatten lag. Vielleicht sollte ich es doch mal mit eincremen versuchen.
Morgens sind wir die Straße parallel zum Strand gelaufen Richtung Senegalgrenze. Hier sind viele neue Baustellen entstanden. Man hat also noch Hoffnung auf mehr Tourismus. In der anderen Richtung tut sich gar nichts. Aber die Chinesen bauen dort eine gigantische Fischfabrik. Sie ist ca 100 Meter lang und 100 Meter breit. Wir haben uns mit einem gambischen Arbeiter unterhalten. Die Chinesen können kein Englisch und verständigen sich mit den einheimischen Angestellten mit Händen und Füßen. Hier sollen Fische eingedost und Fischöl hergestellt werden. Es gibt so eine Fabrik auch schon im Senegal. Da werden sich die einheimischen Fischer noch umschauen wenn hier die großen Trawler anlegen und sie selbst keine Fische mehr fangen. Alle Materialien für die Halle kommen mit Containern aus China. In drei Monaten soll die Halle fertig sein, dann fehlt nur noch der Pier. Die Lizenzen kommen von der Regierung, der „kleine Mann“ muss wieder darunter leiden.
Am Abend hatten wir noch eine Unterredung mit Mamadou, dem Brunnenbauer. Sein Ursprungsangebot von 47.000 Dalassis „all inklusive“ ist jetzt auf 15.000 Dalassis nur manpower geschrumpft. Mit wie vielen er kommt ist dann seine Sache. Wir müssen Eisen, Zement und Sand kaufen. Die Form für die Betonwandung bringen Sie mit. Baubeginn vermutlich März, wenn Andrea das nächste Mal herunterfliegt.

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