Wie alles begann

Jetzt geht es wieder los. Zum dritten Mal fahre ich mit dem Auto nach Gambia. Das erste Mal 2012 zusammen mit meiner Frau und 2016 mit der Rallye Dresden-Dakar-Banjul (auch mit Andrea). Jetzt fahre ich mit meinem Arbeitskollegen Markus Tusché. Wir sind schon ganz aufgeregt.

Den Wagen, einen 2003er Sprinter haben wir bei Fa. Davidoff in Hannover gekauft. ACHTUNG: dort gibt es keine Gewährleistung !! Der Wagen verbrauchte 16A Ruhestrom, so dass die Batterie immer leer war. Anscheinend war das Vorglührelais defekt. Herrn Davidoff war das egal und er hat auch nicht für eine Reparatur/Kompensation gesorgt. Ich habe das Kabel zum Vorglühen abgekniffen. In Afrika muß nicht geglüht werden. Später haben wir noch folgende Mängel festgestellt: Standlicht rechts defekt, Abblendlicht rechts defekt, Auspuffendrohr fehlt, Hebel zum Längsverstellen des Beifahrersitzes ist abgebrochen.

Der Wagen war ein ehemaliger Werkstattwagen und hatte noch den kompletten Einbau montiert und einen Dachträger. Den Dachträger konnten wir noch verkaufen.


Dachträger vom Sprinter

Von innen sah der Wagen so aus


Einbauten eines Werkstattwagens

Es ergab sich jede Menge Gerümpel


Einbauten nach dem Ausbau

Leer sah der Wagen dann richtig groß aus


Endlich PLATZ !

Jetzt mußten wir mit dem Motorrad mal Mass nehmen, um die Größe des Bettes zu bestimmen


Am wenigstens Platz nach das Motorrad rückwärts ein

Dann konnten wir uns an die Konstruktion des Bettes machen. Markus Tusché hat schon mal Mass genommen und es kam 1,40 * 2,00 Meter heraus.


Betteinbau

Fertig sieh das ganze jetzt so aus:


mit Bett und Motorrad

die Kabine ist abgetrennt, damit keiner ins Bett schauen kann

Die technische Revision war nicht so erfolgreich. Der Luftfilter war noch fast neu, den Ölfilter haben wir nicht herausbekommen und der Dieselfilter hat nicht funktioniert. Nach dem Wechsel des Filters ist der Wagen nicht mehr angesprungen und auch ein 2km langes Anschleppen hat den Wagen nicht anspringen lassen. Wir haben dann wieder den alten Filter eingebaut, mit dem es einwandfrei geklappt hat.

 

 

9 Antworten auf „Wie alles begann“

  1. Hey, ihr zwei!
    Eine besondere Reise mit außergewöhnlichen Erfahrungen ist euch sicher. ?
    Passt gut auf euch auf! ?
    Bis bald, Markus
    Liebe Grüße
    Stef

  2. Der Start war ja prima und Europa auch. Jetzt kommt wohl die etwas anspruchsvollere Aufgabe. Von hier aus dem verregneten Wuppertal die besten Wünsche für eine tolle, erlebnisreiche Tour, aber immer mit der “relativen Bodenhaftung”.

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