Mauretaniengrenze

  • Von Dakhla sind wir wieder früh aufgebrochen. Der Campingplatz war geschlossen und wir sind auf einem freien Stellplatz untergekommen. Eine Dusche gab es nicht und die menschlichen Hinterlassenschaften wurden sorgsam vergraben. Einen Kaffee haben wir uns unterwegs gekocht und das Omelett mit Käse gab es wieder im letzten Restaurant vor der Grenze. Dann kam die marokanische Grenze. Wir hatten wieder Angebote von jeder Menge Schleppern, die wir alle auSgeschlagen haben. Trotzdem blieb einer hartnäckig an uns dran. Zuerst zur Polizei und dann wieder zum Autoscanner. Die Autos werden in eine Halle gefahren und der Scanner wird durch einen LKW über die Fahrzeuge gezogen. Dann wird der Wagen noch einmal vom Zöllner kontrolliert. Hier wurde wieder der Aussenbordmotor moniert und die Axt wollten sie als Waffe einstufen. Ich erklärte ihnen, dass auch ein Kugelschreiber eine Waffe sein könne, da war er dann sprachlos . Jetzt brauchten wir noch mehrere Stationen mit Stempeln und Unterschriften und nach gut 3 Stunden waren wir im Niemandsland. Die ersten zwei Kilometer sind noch asphaltiert aber auch schon wieder total mit Autowracks vermüllt. Die zweiten 2 Kilometer geht es wieder durch die Wüste über Stock und Stein. Hier haben wir dann nach langen Verhandlungen einen Grenzhelfer für 10 Euro bekommen. Hier mussten wir zuerst zur Polizei, dann das Visa mit Digitalfoto und Fingerabdruckscanner. Dann noch das pas avant, das uns berechtigt den Wagen vier Tage in Mauretanien einzuführen. Und nach gut 2 Stunden waren wir durch. Der Zöllner wollte diesmal nur einen kurzen Blick in den Wagen werfen. Wir hatten den Alkohol zu gut versteckt. Dann mussten wir noch eine Versicherung abschliessen und haben etwas Geld getauscht. Der Helfer hat ob seiner hervorragenden Dienste 15 Euro bekommen und Markus für seinen Auftritt im mauretanischen Boubou noch ein grünes Tuch was ihm dann feierlich als Turban gebunden wurde. Kurz vor Sonnenuntergan mussten wir noch gut 30 Kilometer fahren und erreichen den Campingplatz mit sauberen Duschen und Toilette. Endlich angekommenn. Zum Abendessen gab es zwei Dosen vegetarische Grüne Bohnensuppe. LECKER !!

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