Prag – Klosterneuburg/A

Dir neue Iso-Matte ist einfach zu hart. Vielleicht sollte ich noch etwas Luft aufblasen. Ich bin gegen 8 Uhr aufgestanden und gegen 9 Uhr losgefahren. Die kurvenreiche Strecke hat es in sich. Über einen 38er Schnitt komme ich auf den ersten 120km nicht hinaus. Teilweise ist der zweite Gang zu schnell. Die Strecke ist sehr holperig und man muss wahnsinnigen Traktoristen oder Busfahrern die Bahn freimachen.  Zu Mittag gibt es Pizza und ich treffe einen dänischen Motorradfahrer, der sich zu mir an den Tisch setzt. Er war auf dem Motorradrennen in Brno und will noch zum Salzburgring nach Österreich. Er wartet, bis ich die Nimbus anwerfe. Er wollte mal wieder den vertrauten Klang der “Humblebee” hören.

Nach dem Mittag wechsel ich auf “ohne Autobahn”. Mein Rücken hat das Geschüttelt satt und so fliegen wir dahin in rasanter Fährt. Immer gehetzt und überholt von den 40-Tonnern. Plötzlich bin ich in Österreich. Es sind noch 120km bis Bratislava, aber ich habe keine Lust mehr und suche mir einen Platz an der Donau in Klosterneuburg. Dazu muss man auch noch mit einer “Rollfähre” übersetzen. Die Fähre ist an einem Seil festgemacht und fährt ohne Motor, nur mit der Stömung. Den ganzen Tag war super Wetter und ich habe einen soliden Sonnenbrand im Gesicht. Muss wohl morgen etwas kürzer treten.

341km, 46er Schnitt, max 71km/h

4 Antworten auf „Prag – Klosterneuburg/A“

  1. Mensch Kutte,
    man hat fast das Gefühl man wäre dabei. -was ich auch gern wäre…
    Hast Du in der Donau gebadet?
    Ich bin sehr gespannt wie es ab Bratislava an der Donau weiter geht im Grenzgebiet zwischen Slowakei und Ungarn.
    Ich hoffe der Rücken hält und das Moped auch.

    Gruß
    HW

  2. Ach, mein Schatz, wenn ich das alles so lese, werde ich richtig neidisch! Naja, am Sonnabend krieg ich ja vielleicht auch mein kleines Abenteuer ?….auf dem Trecker nach Uelzen!

    Weiterhin gute Fahrt und Toi, Toi, Toi für Deinen Rücken!

    Liebe Grüße, Deine Andrea

    1. Ja, viele neue Eindrücke, aber auch tierisch heiß. Ich habe dank meiner zeitigen Anreise noch einen Zeltplatz im Wald bekommen. Da ist immer Schatten und das ist gut so. Habe gerade Einen Rentner aus Istanbul getroffen der mit einem 125er Lambrrtta Roller von 1961 angereist ist. Er hat für die 3500 km 50 Tage gebraucht. Er ist schon zum dritten Mal hier. Die anderen Male ist er mit der Vespa gekommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.