D16

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Der letzte Arbeitstag fängt mit Zement holen an. Es werden noch 60 Sack benötigt, also holen wir 2 Fuhren a 30 Sack, was jedesmal 1,5 Tonnen ausmacht. Der Wagen selbst hat eine Zuladung von 2 Tonnen, aber über diese holprigen Sandstrassen wollen wir den Wagen auch nicht überladen. Gegen 11 Uhr kommt auch der Bambusmann mit seinem kleinen LKW. 12 Meter langen Bambusstangen kann er nicht laden, so müssen alle Stangen noch abgelängt werden. Diesmal mit einem europäischen Beil, das gibt es hier aber nicht zu kaufen, das hat ihm eine „white Lady“ mitgebracht. Er bekommt aber nicht alles geladen und muss Dienstag noch einmal wieder kommen. Dann ist schon wieder Mittag und wir fahren an den Beach. Gegen 16 Uhr ruft Lamin an und wir überführen das Motorrad und die beiden Blechkisten, in die wir unseren Kram reinpacken. Im Haus wurde dafür die „Küche“ freigeräumt. Dies ist jetzt unser „privater“ Bereich. Dort lagen die ehemaligen Deckenbalken aus Mahagoni. Die werden jetzt draußen auf einer Betonplatte gelagert und für das neue Nachtwächterhaus verwendet. Dann erst mal wieder Beaching. Louis kommt noch am Beach vorbei und bespricht die letzten Details. Er ist heiss darauf die Wände des Nachtwächterhauses mit der Mauer zu verzahnen, deshalb will er mit der Mauer auch direkt das Haus beginnen. Wir lernen, dass für das Eisenbiegen für die Stürze und den Ringanker ein Eisenbieger kommen muss. Auch für das Herstellen der Schalung braucht es Spezialisten. Wir haben zwei Tafeln „plywood“ (Sperrholz) gekauft. Die 1,5 x 2 Meter große Tafel kostet hier immerhin 950 Dalassis was ca. 18 Euro entspricht. Der Schreiner muss nun die Schalung sägen und an der Hauswand anbringen, damit dorthinein das gebogene Eisen gelegt werden kann. Dann wird dort der Beton hineingegossen. Mittlerweile haben wir jetzt 5 Tonnen Zement zum Haus gebracht.
Abends dann große Sylvesterparty mit Buffett. Da dies mit Hummer und Garnelen und sonst sehr Fleischlastig ist, habe ich beim indischen Koch etwas vegetarisches bestellt. Die Musik spielt dazu auf voller Lautstärke. Und auch die benachbarten Lokalitäten zu beiden Seiten geben so schnell nicht auf. Es ist unerträglich laut und wir gehen aufs Zimmer. Ich lege mich erst einmal schlafen. Gegen 23 Uhr sind wir wieder zum Beach wo gerade eine Marching Band mit Tanzgruppe aufläuft. Wir sitzen am Lagerfeuer und schauen dem bunten Treiben zu. Der Strand wir immer voller und zu Mitternacht gibt es auch noch ein Feuerwerk. Auch lassen noch den Korken unserer Schampusflasche knallen und stoßen mit allen an. Die Party geht noch bis in die frühen Morgenstunden. Wir verabschieden uns aber dann beizeiten. Es war aber eine schöne bunte Party.

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